Aufnahme

Aufnahme

Gerade bei dem Personenkreis, der schwerkrank ist, wird häufig eine Überweisung in ein Hospiz angeraten. Sie werden dort nicht mehr als Patienten, sondern als Gäste betrachtet. Die Überweisung kann lediglich vom eigenen Hausarzt oder aber vom behandelnden Krankenhausarzt vorgenommen werden. Eine Überweisung aus einer Pflegeeinrichtung ist nicht möglich. Die Menschen, die ins Hospiz überwiesen werden, sind über die Diagnose vollständig aufgeklärt. Sie wissen also, dass diese Unterbringungsmöglichkeit die letzte auf ihrer Lebensstation sein wird. Dabei ist dies auch der sensibelste und schwierigste Weg, den die Menschen hier antreten. In einem Hospiz erhalten sie die intensivste und gleichzeitig menschlichste Zuwendung durch perfekt geschultes Personal. Sie orientieren sich ganz an den Bedürfnissen ihrer Gäste und deren Angehörigen, und erfüllen so weit, wie es möglich ist, jeden Wunsch. Die Gäste erhalten jede Zuwendung, dabei wird im Bedarfsfall auch eine Schmerztherapie angewendet, die das restliche Leben so angenehm wie nur möglich gestalten soll. Die ärztliche Betreuung findet durch die niedergelassenen Ärzte statt, im Normalfall handelt es sich hierbei um Palliativmediziner. Weiterhin wird die Familie entsprechend begleitet und unterstützt, so dass niemand alleine bleiben muss. Für Kinder gibt es spezielle Hospize, da sich die Betreuungskonzepte erheblich von denen für Erwachsene unterscheiden. Hier kommen noch andere Bedürfnisse ins Spiel, die intensive Betreuung, die mit einer besonderen Fürsorge einhergeht, bleibt. Und auch die Angehörigen werden mit derselben Zuwendung begleitet, auch über den Tod hinaus.